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Schulenrode ist für mich...

eine Schatztruhe voller Kindheits- und Jugenderinnerungen.

Das war wieder ein gelungener Nachmittag. Die Tische waren liebevoll weihnachtlich geschmückt, Kerzen leuchteten. Einen Tag vor dem zweiten Advent war es ein Ort zum Wohlfühlen. Angesagt war gestern eine Dorfweihnachtsfeier im Sport- und Schützenheim. Für 70 Plätze wurde eingedeckt, zusammen mit den Akteuren tummelten sich wohl zeitweilig knapp 100 Leute im Saal. 

Vom Tischtennisverein bis hin zu den Schützen und den Mitgliedem der Feuerwehr, des Ortsrates und des Seniorenkreises war alles vertreten. Das Organisationsteam hatte sich im Vorfeld viel Mühe gemacht, um allen ein paar vergnügliche und auch besinnliche Stunden zu servieren, die genug Raum ließen zum Klonen und für persönliche Gespräche. 

Die Begrüßung lag unterdessen in den Händen vom stellvertretenden Ortsbürgermeister Axel Schultz. „Allen Organisatoren und Helfern gilt der Dank der Dorfgemeinschaft", sagte er bei der Gelegenheit. Laut ihm habe die Dorfweihnachtsfeier eine sehr lange Tradition in Schulenrode. Er konnte sich noch an Zeiten aus den 90ern erinnern. Christian Schönborn hingegen erinnerte sich an die 80er Jahre. Ich musste damals einen Hirten spielen", sagte er und lachte. Es ist eine tolle Sache, die sich in der langen Zeit entwickelt hat. An Schultzes Worte schloss sich ein großes Kaffee- und Küchenbüfett an, das seine Frau Iris mit vielen weiteren Helferinnen zubereitete. Viel Lob gab es dafür von allen. „Wir haben 14 leckere Torten und Kuchen", dankte sie. 

Später gesellten sich die „Ohrwürmer" aus Cremlingen dazu. Sie machten ihrem Namen alle Ehre. Die Knirpse brachten unter der Leitung von Katja Danzfuß tolle Weihnachtslieder zu Gehör. Die Zuhörer waren hellauf begeistert, manch einer sang mit oder summte leise vor sich hin. Besinnliche

Momente erlebte man auch bei einer Weihnachtsgeschichte. Angelika Meiners trug sie vor, verführte für eine kurze Zeit und lud die Menschen mit ihren Texten zum Schmunzeln ein. Und wer meinte. das wäre es schon mit dem Programm gewesen, der irrte gestern gewaltig. Denn Julia und Nils Bönig brachten ihre Akkordeons mit, spielten die schönen Melodien der Adventszeit auf ihrem Tastenwerk. Eine weitere Überraschung tischten auch noch die Senioren der Hockergymnastik auf. Sie hatten sich eine Choreografie überlegt zur  Musik von „Rudolf mit der Roten Nase" - eine urwitzige Darbietung, bei der sich die Zuschauer scheckiglachten. Der Mix passte insgesamt, die Besucher genossen sichtlich die Abwechslung. 

Und für die jüngsten Besucher gab es noch eine Bastelecke. Lena und Merle waren dort mit den Kleinen kreativ, bis sich der Weihnachtsmann mit seiner Glocke ankündigte. Mit einem großen Sack voller Geschenke kam er zur Begeisterung aller mit seinem roten Mantel durch die Tür herein. Die leuchtenden Kinderaugen waren dabei unbezahlbar!